Silber bei der ersten Video-Olympiade in Russisch

Silber bei der ersten Video-Olympiade in Russisch

Silbermedaille für Mario Zurz aus der 3HHD

Unter der Leitung eines Krasnojarskers, unter Beteiligung von Schülerinnen und Schülern aus Vorarlberg, Salzburg, Oberösterreich, der Steiermark, aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland lief am 18.5.2020 die erste Video-Österreicholympiade in Russisch ab.

Das Russische Kulturinstitut war der virutelle Gastgeber, Organisator der Österreichische Russischlehrerverband. Erfolgreich präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Russischkenntnisse der dreiköpfigen österreichisch-russischen Jury. Ilja Baskakov befand sich als Moderator in Krasnojarsk, als er über MS Teams mit den Schülerinnen und Schülern über den Film «В ожидание чуда», ein Bild und einen Text sprach. Die Gespräche waren lebendig und humorvoll.

Die Leiterin der Sprachkurse des Russischen Kulturinstituts Valentina Shevergina präsentierte die besonderen Preise für jeden Teilnehmer: ein Monatsstipendium für eine russische Universität oder eine Sommerschule. Die Preise werden im Herbst 2020 im Rahmen eine Festes am Russischen Kulturinstitut oder in der Botschaft verliehen werden.

Als Sieger des Fremdsprachenwettbewerbes in Wien konnte Mario Zurz aus der 3HHD bei der Video-Olympiade erfolgreich teilnehmen und belegte den 2. Platz auf dem Sprachniveau B1. Wir sind sehr stolz auf Mario Zurz aus der 3HHD und gratulieren recht herzlich. От всей души поздравляем тебя!

http://russischlehrer.at/index.php?id=47&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1451&cHash=47aa9377aea2cc31604cb003666a20ff

Bergheidengasse im Finale!

Bergheidengasse im Finale!

Wir gratulieren!

Beim Wiener Fremdsprachenwettbewerb am 25. und 26. Februar in der Bildungsdirektion Wien, nahmen acht Schüler/innen der Bergheidengasse teil:

DIOP Mayra Kiki (4HHC, Englisch)
FAZEKAS Timea (5HHD, Italienisch)
GRBIC Kristina (5HHD, Russisch)
HEFTNER Matthias (5HFA, Französisch)
KESERIC Tijana (4HHD, Russisch)
MACHON Ben (3FGA, Englisch BMS)
REISNER Lara (5HRD, Spanisch und Spanisch-Englisch)
ZURZ Mario (3HHD, Russisch).

Drei Schüler/innen der Bergheidengasse konnten sich mit einer fantastischen Leistung im Finale durchsetzen: 1. Platz Russisch ging an Mario ZURZ, der neben seinem Hauptgewinn auch bei der Tombola abräumen konnte. „Ich muss heute noch Lotto spielen!“, so der Sieger, der sich als Drittklässler im Rennen gegen seine älteren Gegner behaupten konnte. Timea FAZEKAS und Matthias HEFTNER holten jeweils den zweiten Platz in Italienisch bzw. Französisch.

Danke an die tolle Mitorganisation des Bewerbs und Betreuung der Schülerinnen: Sonja Miljevic und Viktora Kuzmits und Adriana Paunovic unterstützten großartig!

Menschen.Würde.Österreich

Menschen.Würde.Österreich

Neue Zeitzeug/innen in der Bergheidengasse

Ein Pilotprojekt der Allianz „Menschen.Würde.Österreich” gemeinsam mit erinnern.at

Initiator Helmut Kuchernig: „Mich berührt es, wie sehr dieser Spirit von Schüler/innen und Lehrer/innen in der Bergheidengasse gelebt wird. (…) Ich schaue in bewegte Gesichter, wenn Frau Fletzberger die Gefühle der 7-jährigen Gertraud, getrennt von Geschwistern und Eltern, beschreibt oder Herr Tavakoli die Todesängste eines 13-Jährigen in Worte zu fassen versucht.“

„Ich habe mir nie vorstellen können, dass eine Schulstunde mein Innerstes so berühren kann“, sagt eine Schülerin beim Verlassen des Festsaals.

„Menschen.Würde.Österreich“ will mit „Neuen Zeitzeug/innen“ Bewusstsein und Verständnis schaffen, sich auf Österreichs eigene Geschichte zu besinnen und auf die Notwendigkeit für einen respektvollen Umgang MITEINANDER. Dass die Premiere in der Bergheidengasse stattgefunden hat, ist allen Verantwortlichen, vor allem Frau Direktorin Anita Petschning sowie Herrn Helmut Kuchernig, zu danken.
Ferry Maier, Menschen.Würde.Österreich

„Die Allianz „Menschen.Würde.Österreich“ wurde 2018 als Plattform für das zivilgesellschaftliche Engagement in der Integrationsarbeit für geflüchtete Menschen gegründet. Als Initiatoren sind Christian Konrad und Ferry Maier die Gesichter der Allianz. Eines der jüngsten Projekte ist “Neue ZeitzeugInnen” gemeinsam mit erinnern.at: Ein NS-Zeitzeuge und ein junger Mann, der 2007 nach Österreich flüchtete, erzählen von ihren Erfahrungen (Flucht, Krieg, die Ankunft in einem “neuen” Land, Integration, Anders-sein…) unter der Moderation von erinnern.at. Ist Flucht damals und heute wirklich so anders? Ziel ist es, Bewusstsein zu den Themen Flucht, Krieg, Fremd-sein und Integration bei jungen Menschen zu schaffen, Verständnis und Gefühle zu vermitteln und einen Multiplikatoren-Effekt zu erzielen. Start dieses Pilotprojekts in der HLTW13 Bergheidengasse am 20. Jänner 2020.“ M.W.Ö. (gekürzt)

erinnern.at ist das Institut für Holocaust Education im Auftrag des Bildungsministeriums an Schulen und fördert den Transfer von historischem und methodisch-didaktischem Wissen sowie die Reflexion seiner Bedeutung für die Gegenwart.

Gertraud Fletzberger (88 Jahre, Wien)

„Gertraud Fletzberger wurde 1932 in Wien geboren. Erst nach dem ´Anschluss´ im März 1938 erfährt sie von ihren jüdischen Wurzeln. Die Eltern beschließen, Gertraud, ihren 10-jährigen Bruder und ihre 5-jährige Schwester mit einem Kindertransport nach Schweden zu schicken, um ihr Leben zu retten. Nach fast zwei Jahren bei Pflegeeltern kam Gertraud wieder zu ihrer Mutter, die inzwischen ebenfalls nach Schweden geflüchtet war. 1947 war die Familie wieder in Wien vereint. Schwedisch war zu Gertraud Fletzbergers ´Muttersprache´ geworden, Deutsch musste sie wieder lernen, deshalb wurde sie als ´Rückwanderin´ zum zweiten Mal zu einer Fremden, diesmal im eigenen Land. Frau Fletzberger gelang die Integration in ihrem Herkunftsland, sie studierte und wurde AHS-Lehrerin.“ M.W.Ö.

Mojtaba Tavakoli (25 Jahre, Klosterneuburg, ursprünglich aus Afghanistan)

„Als 13-Jähriger floh Mojtaba 2007 aus Afghanistan. Es war nie geplant, nach Österreich zu kommen, ihm ging es nur darum, in Sicherheit zu sein. Sein Weg führte ihn über den Iran und die Türkei nach Griechenland. Auf der Überfahrt von der Türkei nach Griechenland verlor er in den Fluten des Mittelmeers seinen älteren Bruder. Nach der Ankunft in Griechenland beantragte er Asyl, jedoch erst in Österreich konnte er letztendlich ein Asylverfahren in die Wege leiten. Im Sommer 2007, drei Monate nach Antragsstellung, erhielt er subsidiären Schutz. Eine Patenfamilie und ein engagierter Hauptschuldirektor erleichterten ihm den Weg in die österreichische Gesellschaft. Mojtaba hat mittlerweile einen positiven Asylstatus, arbeitet heute mit einem Marie-Curie-Stipendium am Institute of Science and Technology in Klosterneuburg und ist auf der Zielgerade zu seinem Doktorratsstudium in Neurowissenschaften.“ M.W.Ö.

Zeitzeuginnen in der Bergheidengasse

Zeitzeuginnen in der Bergheidengasse

Foto 2:
Von links, sitzend: Zeitzeugin Gertraud Fletzberger, Moderatorin Maria Ecker (erinnern.at), Zeitzeuge Mojtaba Tavakoli

Foto 2:
Von links, stehend: Dir. Anita Petschning, Helmut Kuchernig, Peter Wesely (MWÖ), Ferry Maier (MWÖ), Zeitzeuge Mojtaba Tavakoli, Tina Newertal (MWÖ), sitzend: Zeitzeugin Gertraud Fletzberger, Moderatorin Maria Ecker (erinnern.at), Julia Kotal (MWÖ)

Bergheidengasse liest …

Bergheidengasse liest …

„Bergheidengasse liest … Milena Michiko Flašar”

Am 15. Jänner 2020 war die austro-japanischen Schriftstellerin Milena Michiko Flašar in der Bergheidengasse. „Ich nannte ihn Krawatte“ – das Buch, das sich über 100.000 Mal verkauft hat und auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 schaffte, wurde in einem leisen, aber sehr eindringlichen Vortrag der Autorin vorgestellt.

Nach der Lesung nützten noch viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen an Frau Flašar zu stellen und sich das Buch signieren zu lassen. Vielen Dank an die Autorin!

Bergheidengasse liest Milena Michiko Flašar

Bergheidengasse liest Milena Michiko Flašar

Zipfer Zapfmasters 2020

Zipfer Zapfmasters 2020

Zipfer Zapf-Masters 2020

Festsaal, 8. Jänner 2020: Da werden schnell noch ein paar heiße Tipps zugeflüstert, es wird angefeuert, ganz genau beäugt, exakt gemessen und bewertet. 40 Schüler/innen aus den dritten Jahrgängen der HT und HW Bergheidengasse stellen ihre Bierzapf-Fertigkeiten im Wettbewerb beim schulinternen Bierzapfwettbewerb Zipfer Zapf-Masters 2020 an der Bergheidengasse unter Beweis

An einer Schankanlage der oberösterreichischen Brauerei Zipfer (Brau Union) trainierten zuvor Interessierte einige Wochen, wie ein perfektes Bier gezapft wird. Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Hübsche Schaumhäubchen lassen Bierkennern das Wasser im Mund zusammenfließen. Bier wird bei dieser Veranstaltung jedoch nur gezapft, die gefüllten Gläser kritisch beurteilt, nicht aber konsumiert. Aber keine Frage: Die Bierkultur in Österreich wird auch vom Gastronachwuchs weiter gepflegt werden!

Die Bergheidengasse gratuliert den Topplatzierten, die im März am Landesbewerb hier an der Schule teilnehmen werden:

Höhere Lehranstalt für WIRTSCHAFT

1. Tobias Bacher, 3HFA
2. Victor Padilla, 3HFA
3. Lorenz Kostner, 3HKB

Höhere Lehranstalt für TOURISMUS

1. Sophie Murek, 3HHD
2. Matthias Kellner, 4HHD (Vorjahressieger, Landesmeister, TN Bundesfinale)
3. Lara Paul, 3HHD

Laura Pixner, Erhard Ruthner und Thomas Wordie hatten die Jugend trainiert und bildeten die Jury, die sich an die heurigen 2. Jahrgänge wendet: „Komm auch du nächstes Jahr ins Training, dann kannst du ganz einfach eine Zusatzqualifikation erwerben. Wir freuen uns auf dich!“

Und hier noch einige Eindrücke:

ZIpfer Zapfmaster 2020 ZIpfer Zapfmaster 2020 ZIpfer Zapfmaster 2020 ZIpfer Zapfmaster 2020 ZIpfer Zapfmaster 2020